Pressespiegel
Bericht vom 11.02.2009 - NRZ
Jetzt im Netz: www.heimatfreunde-bienen.de
Verein. Firma Bleckmann sponserte den Internetauftritt. Heimatfreunde werben für das Projekt Domizil in Haus Weegh.
Bienen. Die Heimatfreunde Bienen haben in den vergangenen Wochen viel Neues auf den Weg gebracht. Sei es die für Bienen entworfene Fahne, der Gründung einer Stiftung oder die Idee, eine alte Scheune von Haus Weegh als Dorfarchiv zu nutzen. Gestern präsentierte die Firma Bleckmann Informationssysteme die neue Internetseite des Heimatvereins.
Seit gestern im Netz
Als Bienener wollte Firmenchef Hans-Gerd Bleckmann einen Beitrag leisten und beauftragte seinen Projektmanager Andreas Boehnisch mit der Einrichtung des neuen Internetauftritts. Seit gestern ist er unter www.heimatfreunde-bienen.de aufrufbar.
Die Texte stammen von den Heimatfreunden, dank des modernen Content Management Systems können die Mitglieder ihre Seiten selbst aktualisieren. „Bienen nimmt in diesem Jahr wieder am Wettbewerb `Unser Dorf hat Zukunft` teil. Daher passt die neue Seite genau in dieses Konzept, denn wir wollen ja auch die jungen Leute im Dorf ansprechen“, argumentierte der erste Vorsitzende, Jürgen Lohmann.
Auf der Internetseite sind die Geschichte des Dorfes, die ansässigen Unternehmen, die Vereine und deren Aktivitäten einzusehen. Und bald werden die Seiten mit neuen, aktuellen Bildern angereichert.
Michael Becker, stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer, nutzte die Präsentation des Internetauftritts, um weitere Projekte vorzustellen.
Der Traum vom Heimatraum
Die Heimatfreunde würden gerne ein Dorfarchiv einrichten. Vor einiger Zeit hatten die beiden Vorsitzenden des Vereins bei einer Informationsveranstaltung vom Regionalbotschafter der NRW-Stiftung Armin Huber den Hinweis erhalten, in dieser Sache mit dem Naturschutzzentrum Kontakt aufzunehmen.
Bei einem Gespräch mit dem Leiter des Zentrums Dr. Ulrich Wernecke erfuhren die Heimatfreunde, dass die alte Scheune hinter dem Haus Weegh baufällig sei und abgerissen werden muss. Ein Neubau soll auf der Grundfläche losgelöst vom Vorderhaus entstehen. Die Räume im Erdgeschoss sollen dem Naturschutzzentrum als Werkstatt und Abstellmöglichkeit dienen. Im voll ausgebauten Dachgeschoss könnte für das Dorf Bienen ein Heimatraum errichtet werden – für die Heimatfreunde und andere Vereine. In den ersten Jahren könnten zudem Künstler aus Bienen und Umgebung einen Teil des großen Raumes und die Außenanlagen nutzen, um ihre Werke auszustellen oder Kindern Kunstkurse anzubieten.
Auf der nächsten Mitgliederversammlung der Heimatfreunde Bienen am 26. März wird Dr. Ulrich Wernicke den Neubauplan vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren. Alle Bienener Bürger werden zu dieser Versammlung eingeladen.
„Als wir den Bau des Bürgerhauses planten, hat niemand an uns geglaubt“, erinnert Becker. „Heute wissen wir: Bienen schafft alles. Nicht reden, machen!“, lautet Michael Beckers Devise. (ha)