Projektbeispiel: Gymnasium Aspel der Stadt Rees

Einstieg in eine Terminalserver-Technologie mit der pädagogischen Oberfläche Schuladmin

Die Schul-IT des Gymnasiums soll zukünftig neben dem Informatikunterricht verstärkt in allen anderen Unterrichtsfächern genutzt werden. Dafür werden nach und nach alle Lehrkräfte des Kollegiums geschult. Ebenso sieht man ein großes Potenzial in der neuen IT hinsichtlich der Schulentwicklung. In diesem Zusammenhang denkt man über die Einführung eines Intranets nach.

Die Schule

Die Schule wurde am 04. Mai 1851 gegründet. Fünf Schülerinnen besuchten das damalige Mädchenpensionat, welches stetig an der Zahl der Schülerinnen zunahm und zum Oberlyzeum, ein Gymnasium, dass nur von Mädchen besucht wurde, umbenannt wurde. Erst seit 1950 nennt sich die Schule Gymnasium und unterrichtet mit Hilfe von 52 Lehrkräften 830 Schülerinnen und Schüler.

Aufgabenstellung

In vielen Schulen, so auch im Gymnasium Aspel der Stadt Rees, war die EDV-Ausstattung inzwischen in die Jahre gekommen und stellte hinsichtlich Wartung, Sicherheit, Administration und Kosten ein immer größer werdendes Problem dar.

Durch den Einzug in ein renoviertes Gebäude waren zwei Computerräume mit je 15 Schüler-Arbeitsplätze und zwei Arbeitsplätze für Lehrkräfte und SuS neu einzurichten. Dabei sollte das gleiche System in beiden Räumen installiert werden, auch um die Akzeptanz bei den Lehrkräften zu erhöhen.

Besonderen Wert legte die Schule auf eine zentrale Eingriffsmöglichkeit der Lehrkräfte, mit der sie sich jederzeit auf die Arbeitsplätze der SchülerInnnen aufschalten und somit, wenn nötig, Ihnen Hilfestellung geben zu können. Ebenso sollte der hohe Arbeitsaufwand für die schuleigenen Administratoren (Lehrer) und die Störanfälligkeit der Schüler-Arbeitsplätze minimiert und die Bedienerfreundlichkeit angepasst werden. In den Überlegungen der Administration spielte auch der Aspekt der Energieeinsparung und der gesundheitlichen Beeinträchtigung durch Hitze und Lärm in den IT-Räumen eine Rolle.

Lösungsansatz

Case Study: Gymnasium Aspel der Stadt Rees
Terminal-Server-Umgebung
Die Schule machte sich auf die Suche nach einer IT-Lösung, die den Anforderungen der Lehrkräfte gerecht würde und wurde schnell fündig. Als neue IT-Lösung wurde das Schulpaket des Software- und Systemhauses Seventythree Networks eingeführt. Dies ist speziell für die Bedürfnisse von Schulen entwickelt worden und wird inzwischen seit Jahren erfolgreich im gesamten Bundesgebiet in Schulen eingesetzt.

Es arbeitet auf der Grundlage der Terminalserver- Technologie mit speziellen, nur taschenbuchgroßen Thin Clients, die einen klassischen Einzelplatz-PC ersetzen. Wesentliche Vorteile sind die einmalige Installation eines jeden Programmes, wobei Arbeitsplatz im Anschluss auf das Programm zugreifen kann und das sofortige zur Verfügung stehen der Updates für jeden Nutzer. Außerdem gibt es die Möglichkeit für die Lehrkräfte von zu Hause aus auf den Schulserver zuzugreifen, um den Unterricht vorzubereiten.

Dazu ist keine mühevolle Installation der Software an jedem Schülerarbeitsplatz mehr erforderlich, was eine erhebliche Verkürzung der Arbeitszeit bei der Implementierung der Schul-IT hervorhebt. Thin Clients arbeiten energiesparend, kostengünstig, stabil und völlig lautlos, was wiederum der Gesundheit der SchülerInnen zu Gute kommt. Zudem steht ihnen mehr Platz an ihren Arbeitstischen zur Verfügung.

Umsetzung

Zwei Server für die beiden Informatikräume sind im Keller der Schule untergebracht. Von diesen erfolgt die gesamte Softwaresteuerung, die auch vom zentralen Arbeitsplatz der Lehrkräfte stattfinden kann.

Unser Projektleiter Oliver Mark legte die Zugangsdaten für alle 830 Schüler und 52 Lehrkräfte mit einem Passwort fest. Zwei Netzwerkdrucker sind ebenso in dem Paket vorhanden. Nach Aufbau und Einrichtung der Hardware- und Softwarekomponenten wurden die ersten Lehrkräfte in die Bedienung der Software Schuldamin eingeführt, was je nach Vorwissen zwei bis vier Stunden in Anspruch nahm.

Resultat

Case Study: Gymnasium Aspel der Stadt Rees
Thin Clients
Schon kurze Zeit nach der Implementierung wurden die Informatikräume für den Unterricht genutzt. Die Lehrkräfte heben besonders den Vorteil hervor, dass die Anwendungen, der Internetzugang sowie das Zugreifen auf den Drucker separat freigegeben oder gesperrt werden können, sodass die die SchülerInnen in den einzelnen Unterrichtsfächern die Software benutzen können, die sie benötigen.

Die Schüler melden sich mit ihren Anmeldedaten an den Arbeitsplätzen an und bereits nach etwa 30 Sekunden kann das Arbeiten beginnen. Durch die Thin Clients ist es nicht möglich, dass Schüler Viren von außerhalb in das System einbringen oder dieses manipulieren können. Zudem wird als positiv gesehen, dass die Lösungen einzelner Schüler für alle sichtbar durch einen Beamer an die Wand projeziert werden können.

Der Unterhaltungsaufwand vermindert sich für die Schule, was einerseits die Arbeitsstunden des Administrators, andererseits die Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz betrifft. Man erwartet eine Ersparnis von 500 bis 1.000 Euro pro Jahr allein bei den Stromkosten. Ebenso wird auf die Vorteile eines Supports, der gerade in der Anfangsphase naturgemäß am höchsten ist, durch ein Unternehmen, das vor Ort angesiedelt ist, hervorgehoben

Fazit

Von den Vorteilen der neuen Informationstechnologie hat sich das Gymnasium Aspel der Stadt Rees überzeugen lassen. Sie ist platz- und energiesparender, leiser, ergonomisch vorteilhafter, kostengünstiger und insgesamt wartungsärmer. Sie erleichtert den Lehrkräften die Arbeit und kann bei Bedarf erweitert werden.

Gerne stellen wir uns neuen Herausforderungen und freuen uns darauf, auch für Ihre Schule arbeiten zu können. Sie erreichen uns unter 02851.96 30 0 oder info@bleckmann.de.